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Erfolgreiche Hilfsfahrt nach Rumänien und Moldawien

Gemeinsame Pressemitteilung mit Helping Hands e. V.

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Helping Hands

Auch in einem schwierigen Jahr hat es der Verein Helping Hands e. V. geschafft, in der Adventszeit 2020 eine erfolgreiche Hilfsfahrt durchzuführen. Aus dem gesamten Emsland und darüber hinaus kamen an den zahlreichen Sammelstellen viele Spenden in Form von Weihnachtspaketen, Hilfsgütern und Geldspenden zusammen. Eine besondere Rolle nahm dabei das Meppener Unternehmen Lanfer Logistik ein, das neben einer Sammelstelle auch zwei LKW mitsamt Fahrern für die Hilfsfahrt bereitstellte.

Nicht nur Corona machte das Jahr 2020 für den Helping Hands e. V. aus Lathen schwierig, denn bereits zu Beginn des Jahres verstarb mit Hansi Brake die treibende Kraft hinter dem Verein. "Für uns war allerdings schnell klar, dass wir Hansis Arbeit fortführen wollen und das auch absolut in seinem Sinne gewesen wäre", erklärt der Vorsitzende Markus Vähning. "Durch die Corona-Pandemie wurde die Arbeit ab März natürlich nicht einfacher, aber wir hatten uns fest vorgenommen zum Jahresende wieder Hilfsfahrten nach Moldawien und Rumänien zu organisieren und haben das mit vereinten Kräften auch geschafft."

Von Leer bis Emsbüren wurden ab Oktober bei zahlreichen Privatleuten und Unternehmen Sammelstellen für eine "Weihnachtspaketeaktion" eingerichtet, bei denen jedermann mit Lebensmitteln und nützlichen Dingen gepackte Hilfspakete für Kinder und Senioren abgeben konnte. Außerdem gab es viele größere Spenden in Form von Hilfsgütern, wie z. B. Krankenhausbetten oder Kleidung.

"Letztlich konnten wir sage und schreibe 17.111 Pakete sammeln", berichtet Heiner Meiners von Helping Hands e. V. "Bei einer solchen Menge stellt sich automatisch die Frage des Transports. Wir können seit jeher auf ein funktionierendes emsländisches Speditionsnetzwerk zurückgreifen, das uns bei unseren Hilfsfahrten unter die Arme greift. In diesem Fall hat uns das Team von Lanfer Logistik aus Meppen-Nödike großartig unterstützt. Nachdem dort schon eine Paketsammelstelle eingerichtet war, stellte Lanfer auch zwei LKW mit Aufliegern und vier Fahrer."

"Für Lanfer war es Ehrensache, da sie auch schon an früheren Hilfstransporten beteiligt waren", erklärt Markus Vähning. "Das Unternehmen vertritt die Philosophie, dass es die bessere Idee ist in sinnvolle humanitäre Hilfe statt in teure Kundengeschenke zur Weihnachtszeit zu investieren. Die besondere Herausforderung bestand natürlich darin während der Corona-Pandemie Ausnahmegenehmigungen für die Fahrer zu erwirken, aber auch das hat das Team von Lanfer mit Hilfe des Landkreises Emsland reibungslos hinbekommen."

Die Reise startete schließlich am 07. Dezember in Lathen und auch Widrigkeiten wie Eisregen, schlechte Straßen oder ein platter Reifen konnten die Hilfsfahrt nicht stoppen. Die Hilfsgüter konnten schließlich einige Tage später nach circa 2.150 Kilometern erfolgreich in Bălți (Moldawien) und in Rumänien in der Region um Sibiu (Hermannstadt) in Siebenbürgen angeliefert werden. "Da aufgrund der Pandemie niemand von unserem Team persönlich mitfahren konnte, hat vor Ort ein eng mit uns verbundener Verein mit dortigen Dolmetschern die Verteilung übernommen", erzählt Heiner Meiners. "Das hat sehr gut geklappt und wir konnten z. B. Waisenhäuser, Psychiatrien, Krankenhäuser aber auch direkt bedürftige Familien versorgen. Die Fahrt hat sich absolut gelohnt und wir haben tolle Bilder mit vielen glücklichen Menschen erhalten. Was gibt es schöneres als glückliche Kinder zu sehen?!"

Am 17. Dezember trafen die Fahrzeuge schließlich wieder wohlbehalten im Emsland ein. "An dieser Stelle gilt unser Dank natürlich allen Spendern, Helfern, Behörden und sonstigen Beteiligten", sagt Markus Vähning. "Unser Verein wird seine Arbeit natürlich in jedem Fall fortführen, auch wenn noch nicht ganz klar ist wie und wann die Hilfsfahrten wegen Corona weitergehen können. Auf unserer Internetseite und auf Facebook werden wir aber rechtzeitig darüber informieren. Unser Spendenkonto bleibt aber natürlich weiterhin geöffnet."

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