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Maxi-Terminal Hamm: Klimafreundliche Logistik im Herzen Europas startet in Kürze

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© Stadt Hamm, Thorsten Hübner

Das Maxi-Terminal Hamm, das in den zurückliegenden Monaten errichtet wurde, ist ein Containerterminal, das deutschlandweit Maßstäbe setzen wird, wenn es in Kürze an den Start geht. „Vergleichbares gibt es in einem europäischen Binnenhafen bislang noch nicht“, so Michael Kirschner, der als einer der drei Geschäftsführer von Lanfer Logistik für den Bereich „Intermodal“, also den kombinierten Verkehr, zuständig ist. „Es können Ladeeinheiten jeder Größe umgeschlagen werden“. Während es sich momentan jährlich um gut 3.000 Einheiten handelt, wird die Zahl auf bis zu 52.000 Ladeeinheiten anwachsen. Dazu werden neben normalen Ladeeinheiten auch die neu entwickelten 75-Tonnen-Großtankcontainer der BASF gehören, die perspektivisch vermutlich die bisher gängigen Kesselwagen ersetzen. Michael Kirschner erklärt die Beweggründe: „Wir setzen auf das System, das den konventionellen Schienengüterverkehr genauso flexibel und schnell wie den Kombinierten Verkehr macht, ohne den großen Vorteil der hohen Zuladungsgewichte aus den konventionellen Kesselwagenverkehren aufzugeben.“ In Hamm wurden somit schon heute Maßstäbe gesetzt, die das neue Kapitel in der Geschichte Güterverkehrslogistik schreiben.

Hermann Lanfer, Geschäftsführer der Lanfer Logistik GmbH, betont:  „Mit dem Maxi-Terminal Hamm ist der erste Schritt gemacht. Die neuen Kapazitäten bieten unseren Kunden viele neue Möglichkeiten im kombinierten Verkehr und im intermodalen Bereich. Jetzt hoffen wir auf weitere starke Impulswirkungen durch den MULTI HUB WESTFALEN und sind daher gerne Teil der neuen Entwicklungsagentur für nachhaltigen Güterverkehr."


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